FAQ zur Berufsausbildung

Die Entscheidung für eine Berufsausbildung in der Naturheilkunde gibt Ihrer Karriere neue Perspektiven. Sie werden damit für sich einen erfüllenden Arbeitsalltag gewinnen und Menschen ganz persönlich weiterhelfen. Ihre bisherige berufliche Laufbahn wird erweitert und Sie können vielfältig Ihre Kompetenzen aus den vertrauten Berufswegen mit einfließen lassen.

Hilfen für die richtige Entscheidung

Mit den hier aufgeführten Fragen und Antworten unterstützen wir Sie bei Ihrer Entscheidung. Bevor Sie Zeit und Geld in Ausbildungen investieren, prüfen sie genau, wer zu Ihnen passt.

Ist der Heilpraktiker ein anerkannter Beruf?

Ja! Die Berufsbezeichnung darf nur derjenige führen, wer die amtliche Erlaubnis von der unteren Verwaltungsbehörde erhalten hat. Diese Erlaubnis wird in Form eines Bescheides verschickt. Den Antrag stellen Sie beim Ordnungsamt. Um die Erlaubnis zu erhalten müssen Sie im Gesundheitsamt zuvor qualifizierte medizinische Kenntnisse nachweisen. Lesen Sie mehr dazu auf unseren Seiten zu "Zulassungsbedinungen".

Was unterscheidet uns von anderen HP-Schulen?

Diese Frage beantworten wir Ihnen ausführlich unter dem Button "Unsere Einzigartigkeit" im Bereich der Heilpraktikerschule unter Berufsausbildungen. Es gibt dazu jede Menge zu sagen.

Ich habe keine medizinischen Vorkenntnisse, kann ich trotzdem Heilpraktiker werden?

Ja, natürlich. Unsere Ausbildung in 27 Monaten ist für Menschen geeignet, die aus völlig anderen Berufen kommen. Die Ausbildung erfolgt in aufeinander aufbauendem Unterricht und ist deshalb gut zu verstehen. Die Dozenten sind für Fragen da, Wiederholungen festigen das bereits Gelernte.

Welche Fähigkeiten habe ich nach der Ausbildung?

Während der Ausbildung vernetzen sich Ihre neuen Kenntnisse. Nach erfolgreichem Absolvieren aller Ausbildungsanteile können Sie
1. differentialdiagnostisch denken und handeln
2. Sie beherrschen die Anatomie, Physiologie und Pathologie des Menschen berufsbezogen
3. Sie kennen das Gefahrenpotential von Erkrankungen aller Organsysteme
4. Sie sind in der Lage Notfälle richtig einzuschätzen
5. Die rechtlichen Grenzen Ihrer Tätigkeit sind Ihnen vertraut
6. Befundberichte und Laborauswertungen können Sie interpretieren
7. Sie können einen Patienten aufnehmen und ein Behandlungskonzept entwickeln
8. Über Behandlungsmethoden und Diagnoseverfahren wissen Sie Bescheid
9. Sie sind in der Lage, die Verantwortung für die Arbeit mit Menschen zu tragen.

Haben Sie sich während der Ausbildungszeit auch in einzelnen Methoden der Naturheilkunde vertiefend spezialisiert, wenden Sie diese nach Erhalt Ihrer Berufszulassung durch die Behörde an.

Kann ich ein Praktikum absolvieren?

Ja! Für Berufs-Neueinsteiger ist das auch besonders zu empfehlen.
1. Wir arbeiten mit einer Klinik der DRK zusammen und Sie können als Berufsanwärter unserer Ausbildung das Klinik-Praktikum absolvieren. Genaue Informationen lesen Sie bei der Berufsausbildung.

2. Erfahrungen sammeln Sie auch in unserer Lehrpraxis. Das ist eine voll funktionstüchtige Praxis für Naturheilkunde. Es werden täglich Patienten mit den Mitteln der Naturheilkunde behandelt. Im Rahmen des Unterrichts in der Lehrpraxis werten Sie die mitgebrachten Befunde der Patienten aus, untersuchen körperlich und fordern evtl. weitere Laboruntersuchungen an. Unter Aufsicht unserer Heilpraktiker-Kollegin erstellen Sie einen Behandlungsplan in Absprache mit dem Patienten.

Ich habe bereits viel Wissen erworben, fühle mich aber noch unsicher, was kann ich tun?

Sie können jederzeit an den Repetitorien zur Prüfungsvorbereitung teilnehmen. Dort gibt es den „roten Faden“ des jeweiligen Stoffgebietes. In unseren Trainings können Sie Ihr bereits erlerntes Wissen anwenden und kräftig (vor allem das Sprechen) üben.
Wir empfehlen, an unserer Prüfung "auf Probe"teilzunehmen. So entsteht für Sie der Test für den „Ernstfall“. Und das, was Ihnen noch weiterhilft, werden wir Ihnen im Feedback benennen.

Was passiert, wenn ich während der Ausbildung schwanger werde oder eine längere Zeit krank bin?

Bei Schwangerschaften und bei langer bzw. schwerer Erkrankung ist es wichtig, dass wir frühzeitig davon erfahren, dass ein längerfristiger Ausfall der Unterrichtsteilnahme unvermeidbar erscheint. Dazu setzen Sie sich schnellstmöglich mit uns in Verbindung. Im individuellen Einzelfall suchen wir gemeinsam nach Lösungen. Meist ist es möglich, den verpassten Unterricht in einer anderen Ausbildungsklasse nachzuholen.

Was passiert bei Krankheit des Dozenten?

Ein anderer unserer Dozenten übernimmt den Unterricht. Sollte dies im Ausnahmefall einmal nicht möglich sein, findet der Unterricht an einem Ersatztermin statt. Dieser wird langfristig bekannt gegeben.

Was mache ich, wenn ich im Stoffgebiet etwas nicht verstehe?

Unser Unterrichtstag beginnt mit einer Wiederholung, bereits in dieser Zeit ist Raum für Ihre Fragen. Innerhalb des Unterrichtes zu neuem Wissen steht es Ihnen immer frei, die Dozenten zu bitten, einen Fakt genauer oder noch einmal zu erklären. Unser Unterricht findet als interaktiv statt, Themen werden gemeinsam erarbeitet – es ist KEINE Vorlesung.

Lerne ich auch die praktischen Anteile in der Ausbildung?

Ja! Körperliche Untersuchungen gehören zum Handwerkszeug des Heilpraktikers. In jedem Organsystem erlernen Sie die spezifischen Methoden. So z.B.
den orthopädischen Status,
die Herz-Kreislauf-Untersuchung,
die Abdomen- und Lungenuntersuchung,
die Erhebung eines neurologischen Status,
die Leber- und Gallenuntersuchung und weitere.

Muss ich auch Blut abnehmen oder Injektionen vornehmen?

Ja und Nein. Die invasiven Techniken (alle Maßnahmen, die die Haut verletzen) sind dem Heilpraktiker gesetzlich erlaubt. Für die Diagnosestellung sind Blutuntersuchungen auch sehr wichtig. Bei der amtsärztlichen Überprüfung kann es deshalb Gegenstand sein, diese Technik zu beherrschen. Darauf bereiten wir Sie umfassend vor. Ob Sie in Ihrer späteren Tätigkeit als Heilpraktiker invasive Techniken verwenden möchten, steht Ihnen jedoch frei. Es gibt keine gesetzliche Notwendigkeit, diese Maßnahmen anwenden zu müssen.

Wann kann ich eine Ausbildung beginnen?

Unsere Ausbildungen zum Heilpraktiker starten im Frühjahr und im Herbst jeden Jahres. Die Ausbildungen zum Heilpraktiker für Psychotherapie beginnen immer im Herbst jeden Jahres. Wenn Sie den Abschluss zum Sektoralen Heilpraktiker für Physiotherapie oder Podologie anstreben, können wir Ihnen ganzjährig Kurse anbieten.

Wie viel kostet das Skript für die Ausbildung

Die Kosten für das Lehr-Skript sind in unserer Ausbildung enthalten. Wir berechnen Ihnen nur für das benötigte Papier einen Obolus von 5 Euro im Monat. Darin sind die Kosten für unseren Kopierer, den Toner, die Arbeitszeit der Mitarbeiter und der Service-Kräfte enthalten.

Wie kann ich meine medizinischen Kenntnisse aus meinem Grundberuf nutzen?

Anatomie und Physiologie kennen Sie schon? Dann steht Ihnen unser Intensivkurs offen. Wir setzen Anatomie und Physiologie aller Organsysteme voraus. Sie erhalten Material für Ihr Selbststudium, um dieses vorhandene Wissen den Anforderungen für die HP-Prüfung anzugleichen. Im Unterricht lernen Sie die Pathologie, Untersuchungsgänge und Gesetzeskunde. Der Intensivkurs dauert 17 Monate.

Wie gelingt mir der Start in die berufliche Selbstständigkeit als Heilpraktiker?

Wir unterstützen Sie durch unsere Module "Praxisgründung für Therapeuten" mit Inhalten aller Themen der Existenzgründung: Praxishygiene, bauliche Anforderungen, Marketing-Konzept, Buchhaltung, Behandlungsvertrag, Homepage und Werbung etc.

Wieviel Vorbereitung brauche ich zur amtsärztlichen Überprüfung?

Das ist davon abhängig, von welchem Ausgangsniveau des Wissens Sie starten. Der überwiegende Anteil der Berufsanwärter nutzt die letzten 6 Monate vor dem Prüfungstermin sehr intensiv. Wer berufstätig ist und Familie zu versorgen hat, kann in dieser Zeit meist keine zusätzliche, aktive Freizeitgestaltung außer dem Lernen mehr vornehmen. Aus unserer Erfahrung ist es hilfreich, dem Freundeskreis einen Hinweis zu geben, dass im Moment nicht viel gemeinsame Zeit möglich ist. Wer diese Prüfung nicht schon einmal selbst absolviert hat, dem fehlt meist die Vorstellung und das Verständnis für Ihre aktive Prüfungsvorbereitung.

Wer in der Zeit der Ausbildung kontinuierlich lernen kann, dem werden die 6 letzten Monate nicht schwer fallen, denn dann fügt sich das Wissen auf besonders schöne Art und Weise zusammen und Sie spüren den Lernfortschritt deutlich. Das macht mehr Spaß, als man anfangs ahnen kann

Ich habe meine Heilpraktikerprüfung bestanden und möchte starten, was muss ich alles beachten?

Ein suchen nach einem Raum zum Praktizieren, wollen Flyer entwerfen, Prospekte erstellen, eine Homepage entwickeln, Hygienevorschriften einhalten, Neuland in der Buchhaltung betreten. Das alles sind Themen, die Ihnen sicher durch den Kopf gehen, wenn Sie eine eigene Praxis eröffnen möchten. Wir begleiten Sie auch bei diesem Abschnitt. In unseren Kursen zur Praxisgründung gibt es zahlreiche Antworten und echte Unterstützung. Sie stellen sich die Module wie gewünscht zusammen.

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