Berufsverband

Die Arbeit im Berufsverband ist eine wichtige Säule der Berufspolitik. Heilpraktiker sind in verschiedenen Berufsverbänden organisiert. Die Berufsverbände setzen sich für die Stärkung unseres Berufsbildes ein.

Unser Berufsverband

“Verband Freie Heilpraktiker e.V.”

Seit vielen Jahren sind wir in diesem Verband Mitglied. Damit unterliegen wir den Qualitätsstandards des Verbandes und setzen diese konsequent in unserer Arbeit als Heilpraktiker und in den Ausbildungen für Berufsanwärter um.

Über die Arbeit des Verbandes informieren Sie sich hier näher.

Die Geschäftsführerin der Mehner & Busshardt Akademie für Ganzheitliche Medizin Steffi Mehner ist Landesvorsitzende für den Verband “Freie Heilpraktiker e.V.”

Unseren Berufsanwärtern empfehlen wir die Mitgliedschaft im Verband. Melden Sie sich jetzt an! Stärken Sie mit Ihrer Mitgliedschaft das Mitspracherecht der Heilpraktiker in der Berufspolitik des Gesundheitswesens. Für alle, die lieber die Papierform nutzen möchten, befindet sich hier die Beitrittserklärung.

“Deutscher Dachverband der Heilpraktiker”

Mehrere deutsche Heilpraktiker-Berufsverbände sind im Deutschen Dachverband der Heilpraktiker zusammengeschlossen. Gemeinsam vertreten sie die überwiegende Mehrheit der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in allen Fragen der Berufs-, Medizinal- und Standespolitik. Der DDH mit den Einzelverbänden ist damit der Ansprechpartner für Politik, Medien, Versicherungen sowie andere Gesundheitsberufe.

Mitglieder des DDH sind:

FDH Verband: Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.

Präsident: Christian Wilms Telefon: 0228-61 10 49 Fax: 0228-62 73 59 E-Mail: fdh-bonn@t-online.de WWW-Adresse: http://www.heilpraktiker.org/ Wilms

FH Verband: Freie Heilpraktiker e.V.

Vorsitzender: Dieter Siewertsen Telefon: 0211-90 17 29-0 Fax: 0211-39 82 710 E-Mail: info@freieheilpraktiker.com WWW-Adresse: http://www.freieheilpraktiker.com/ Siewertsen

FVDH Verband: Freier Verband Deutscher Heilpraktiker e.V.

Vorsitzende: Siegfried H.W. Schierstedt / Matthias Mertler Telefon: 0251-13 68 86 Fax: 0251-39 27 36 E-Mail: info@fvdh.de WWW-Adresse: http://www.fvdh.de/ Schierstedt Mertler

UDH Verband: Union Deutscher Heilpraktiker e.V.

Präsident: Hartmut Lockenvitz Telefon: 0212-4 72 85 Fax: 0212-4 27 11 E-Mail: kontakt@udh-bundesverband.de WWW-Adresse: http://udh-bundesverband.de HLockenvitz

VDH Verband: Verband Deutscher Heilpraktiker e.V.

Präsident: Heinz Kropmanns Telefon: 0511-6 16 98 – 0 Fax: 0511-6 16 98 – 21 E-Mail: info@vdh-heilpraktiker.de WWW-Adresse: http://www.vdh-heilpraktiker.de/

Aktuelle Veranstaltungen

22. Heilpraktiker-Symposium für Mitteldeutschland in Dresden

17. November 2018 09.00-17.00 Uhr im Kongresszentrum ICD Maritim Dresden

Beispielhaft finden Sie hier das umfangreiche Programm aus 2017 mit Fortbildungen auf dem Kongress der Heilpraktiker in Mitteldeutschland gibt Ihnen neue fachliche Impulse und informiert über die aktuellen berufspolitischen Fragen.

Zur Anmeldung wenden Sie sich in die Zentrale des Berufsverbandes in Düsseldorf.

10 Säulen des Heilpraktiker-Rechts

Offener Brief zum Erscheinen des Münsteraner Memorandum im Herbst 2017

Die 10 Säulen des Heilpraktiker-Berufes

Einleitung

Wir stehen fassungslos vor Medienberichten, die unsere Arbeit in völlig verzerrter bis unwahrer Weise darstellen und oftmals von Unkenntnis des Heilpraktikerrechts geprägt sind. Seit 1 1/2 Jahren werden ausschließlich immer wieder die gleichen zwei Einzel- und Problemfälle zum Anlass genommen, unsere gesamte Arbeit zu diskreditieren. Wann hat es so etwas in der neueren deutschen Geschichte schon einmal gegeben. Der Beruf des Heilpraktikers steht seit fast 70 Jahren fest auf 10 Säulen.

1. Heilpraktiker: 1939 verboten – In der jungen Bundesrepublik wieder zugelassen

1939 wurden die Ausbildung und Neuzulassungen der Heilpraktiker im sog. Heilpraktikergesetz von 1939 verboten. Erst in den fünfziger Jahren wurden diese Abschaffungs-Regelungen von höchstrichterlicher Seite als nicht mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vereinbar aufgehoben. Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 24.01.1957 (I C 194.54 – BVerwGE 4, 251 ff.) transformierte das nationalsozialistische Heilpraktiker-Aussterbegesetz in ein Heilpraktiker-Zulassungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

2. Heilpraktiker haben ein umfangreiches Berufsrecht

Durch eine Vielzahl von Länderverordnungen und vielen höchstrichterlichen Regeln ist der Beruf der Heilpraktiker auf der Grundlage des zuletzt 2016 reformierten Heilpraktikergesetzes eingebunden in eine nachprüfbare, geregelte und moderne auf Patientenschutz ausgerichtete Rechtsprechung. Nach dem Urteil des BGH vom 29. Januar 1991 (VI ZR 206/90 –, BGHZ 113, 297 ff.) gelten für Heilpraktiker grundsätzlich die gleichen Sorgfaltspflichten wie für einen Arzt für Allgemeinmedizin. Weitere für Heilpraktiker rechtlich bindende Anforderungen ergeben sich unter anderem aus dem Infektionsschutzgesetz, dem Heilmittelwerberecht und dem Patientenrechtegesetz. Aus der Rechtsprechung folgen Vorgaben hinsichtlich der Patientendokumentation und der Haftung (Berufshaftpflicht).

3. Heilpraktiker erhalten eine Zulassung von den kommunalen Gesundheitsbehörden

Heilpraktiker unterwerfen sich einer amtlichen Gefahrenabwehrüberprüfung. Diese Überprüfung findet auf der Grundlage von Überprüfungs-Leitlinien sowie -Verordnungen des Bundes und der Länder unter dem Dach der kommunalen Gesundheitsbehörden statt (z.B. Richtlinien des Ministeriums für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit NRW vom 18.5.1999 – III B 2 – 0401.2 – MBl. NRW 1999, S. 812, geändert durch RdErl. v. 13.01.2005, MBl. NRW 2005, S. 155; DVO-Norm, RL, § 2 Absatz 1 lit. i DVO-HeilprG).

4. Heilpraktiker verfügen über eine Ausbildung

Bis heute hat es der Gesetzgeber für genügend erachtet, dass sich Heilpraktiker in privaten Heilpraktikerschulen über im Schnitt 2 Jahre ausbilden. Erlernt wird der Wissensstoff, den Arztstudenten haben müssen, wenn Sie ihre Klinikumzeit beginnen. Diese jungen Ärzte sind dann ca. 25-28 Jahre alt. Das Mindestalter für Heilpraktiker beträgt 25 Jahre. (§ 2 Abs. 1 lit. a) DVO-HeilprG). Die Heilpraktiker haben sich über die Jahrzehnte eine tragende Ethik und ein Aus- und Fortbildungssystem geschaffen, dass den modernen Anforderungen an den Beruf Rechnung trägt.

5. Aus- und Fortbildung:

Heilpraktiker lernen Injektionstechniken und werden darin geprüft. Injektionstechniken sind Bestandteil einer jeden Heilpraktikerausbildung und gehören auch zum Kanon jeder Heilpraktiker-Überprüfung. Die meist nur außerhalb der akademischen Medizin gelehrten Therapie-Methoden der Erfahrungsheilkunde werden von Schulen, Akademien und Heilpraktiker-Berufsverbänden nach nachprüfbaren Qualitätskriterien gelehrt, geprüft und supervidiert. Unser Verband vergibt ein Kompetenzsiegel, andere Berufsverbände arbeiten ähnlich.

6. Medikamente mit starken Nebenwirkungen unterliegen der ärztlichen Verschreibungspflicht

Heilpraktiker arbeiten bzw. verschreiben nur Stoffe, die nicht der ärztlichen Verschreibungspflicht unterliegen. Nicht unter Verschreibungspflicht liegende aber gefährliche Stoffe sind für Heilpraktiker nicht erhältlich und/oder unterliegen den auch für Heilpraktiker verbindlichen Regeln des Arzneimittelgesetzes (§ 48 AMG).

7. Patienten der Heilpraktiker sind in ärztlicher Behandlung

Patienten, die zu uns kommen, waren in aller Regel bereits bei ihrem Arzt oder im Krankenhaus. Sie kommen zu uns, weil ihnen nicht ausreichend geholfen werden konnte. Wir stehen ihnen dann mit unseren Möglichkeiten der alternativen und Naturheilkunde zur Seite. Eine Weiter-Verweisung an einen Arzt ist für uns selbstverständlich, stellen wir eine solche Notwendigkeit fest. Wir kennen unsere Grenzen. (OVG Lüneburg, Beschluss vom 26. Oktober 2010 – 8 ME 181/10, VG Bremen, Urteil vom 26. September 2013 – 5 K 909/12).

8. Alternative Heilkunde ist erprobte Erfahrungs-Heilkunde

Akupunktur oder Homöopathie sind seit hunderten bis tausenden von Jahren erprobt. Heilpraktiker sind darauf ausgebildet, ihre Behandlungsgrenzen zu kennen und zu erkennen. 12 Millionen Patientenfälle pro Jahr sprechen eine deutliche Sprache. Unsere Patientinnen und Patienten haben sich praktisch und immer wieder von der heilenden Wirkung der Erfahrungsheilkunde überzeugen können. Heilpraktiker sorgen dafür, dass die traditionellen Heilverfahren bis heute erhalten geblieben sind.

9. Heilpraktiker oder illegale Hinterzimmer-Behandlung

Der Patient muss das Recht behalten, für sich ergänzende Alternativen zu finden (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz). Eine drastische Einschränkung oder Abschaffung der Heilpraktiker würde den Patientenschutz abschaffen, eine Abwanderung in Grau- und illegale Bereiche wäre die Folge. Heute hat der die Bürger schützende Staat eine Kontroll- und Aufsichtsmöglichkeit. Danach nicht mehr.

10. Ist eine faire Behandlung unseres Berufes zu viel verlangt?

Wir stellen fest, dass in einer Vielzahl von Stellungnahmen und Kommentaren von Medien, Medizinrechtlern und Ärztekammern bis hin zu politischen Entscheidungsträgern das Heilpraktiker-Berufsrecht nicht bekannt ist oder nicht angeschaut wird. Wir stellen aus diesem Grund unser Gutachten zum Heilpraktikerrecht allen Interessierten zur Verfügung. Jede einzelne Reform-Maßnahme muss dahingehend überprüft werden, ob eine Veränderung notwendig ist. Veränderungen dürfen ausschließlich dem Patienten dienen und niemand anderem. Wir wünschen uns, dass unsere eigenen Anstrengungen für die Aus- und Weiterbildung und die Ethik dieses Berufes wahrgenommen und in Reform-Überlegungen einbezogen werden. Hierzu erklären wir unsere ausdrückliche Bereitschaft zur Mitarbeit.

Düsseldorf, im Herbst 2017 FH – Freie Heilpraktiker e.V. Berufs- und Fachverband www.freieheilpraktiker.com

Der „Offene Brief“ wird per 18.9.2017 unterstützt von Arbeitsgemeinschaft Anthroposophischer Heilpraktiker AGAHP e.V. www.agahp.org

BDHN Bund Deutscher Heilpraktiker und Naturheilkundiger e.V. www.bdhn.de

FVDH FreierVerband Deutscher Heilpraktiker e.V. www.fvdh.de

Lachesis e.V. Berufsverband für Heilpraktikerinnen www.lachesis.de

Juristisches Gutachten zum Heilpraktiker-Recht

In den vergangenen Wochen kam es in der Berichterstattung über die Vorfälle in Brüggen wiederholt zu unzutreffenden und missverständlichen Aussagen über das Heilpraktikerrecht. Dies gilt sowohl für Mitteilungen der Medien als auch für Forderungen aus der Politik. Wir haben von Herrn Rechtsanwalt Dr. Sasse eine rechtliche Stellungnahme über das Heilpraktikerrecht anfertigen lassen, welches die aktuelle Rechtslage skizziert.

Die vollständige Stellungnahme kann HIER und über einen Link am Ende dieses Textes oder über unsere Geschäftsstelle angefordert werden. Auf dieser Grundlage nehmen wir zu den aktuellen Geschehnissen wie folgt Stellung:

Eine staatliche Reglementierung der Heilpraktikerausbildung ist weder erforderlich noch sinnvoll.

In weiten Teilen der Bevölkerung besteht das Bedürfnis nach naturheilkundlichen Behandlungsformen. Dem trägt das Heilpraktikergesetz Rechnung. Es ermöglicht einerseits Heilpraktikern naturheilkundlich und alternativ medizinisch tätig zu sein und vermeidet andererseits eine Kollision mit dem wissenschaftlichen Arztrecht. Einheitliche Ausbildungsstandards für alternativmedizinische Verfahren widersprechen der nicht normierbaren Vielfalt naturheilkundlicher Therapieverfahren. Durch die Heilpraktikerüberprüfung gewährleistet der Gesetzgeber den erforderlichen Patientenschutz.

Das hierbei überprüfte schulmedizinische Grundlagenwissen ist als einheitliches Kriterium für alle Heilpraktiker sowohl sinnvoll als auch ausreichend. Eine weitergehende Vereinheitlichung und Sicherung des Überprüfungsstandards könnte überdacht werden. Dies ist eine Aufgabe der Bundesländer, an der wir uns gerne beteiligen. Einen Handlungsbedarf auf Bundesebene sehen wir nicht. Einzelne Bundesländer haben einen zeitlichen Verzug bei der Überarbeitung ihrer Heilpraktikerrichtlinien. Hier wäre es effizienter, verwaltungsinterne Abstimmungsprozesse zu verkürzen, anstatt eine Reglementierung der Ausbildung seitens des Bundes zu fordern.

Konsequente Umsetzung und Anwendung der bestehenden staatlichen Aufsichtsbefugnisse

Die kommunalen Behörden führen die Aufsicht über Heilpraktiker. Dies umfasst auch die Befugnis, einem Heilpraktiker eine einzelne Therapie zu untersagen, sofern diese mit besonderen Gefahren für den Patienten verbunden ist. Gerade bei zweifelhaften und risikoreichen Behandlungen und dem Einsatz von bestimmten Arzneistoffen sollten die Behörden von diesen Befugnissen Gebrauch machen. Statt neue staatliche Befugnisse und Regularien zu fordern, steht für uns eine effektive Anwendung der bestehenden Vorgaben im Vordergrund. Mit diesen Mitteln kann den Geschäftspraktiken von unseriösen Behandlern – gleich ob Arzt, Laie oder Heilpraktiker – begegnet werden.

Uns stellen sich folgende Fragen

Ein Einschreiten der Aufsichtsbehörden wäre jederzeit möglich gewesen. Dies folgt bereits daraus, dass der Anbieter offen auf seiner Internetpräsenz für eine Krebsbehandlung geworben hat. Diese Werbung verstößt gegen § 12 I HWG in Verbindung mit der entsprechenden Anlage zum Heilmittelwerbegesetz (dort A. Nr. 2) Weshalb haben die Aufsichtsbehörden hier nicht gehandelt? Sofern das betreffende Verfahren aus objektiver Sicht mit Risiken für den Patienten verbunden gewesen ist, hätte die Aufsichtsbehörde die Ausübung untersagen können. Erhebliche Zweifel an der berufsrechtlichen Zuverlässigkeit des Heilpraktikers hätten zur Prüfung eines Erlaubniswiderrufs führen müssen.

Weshalb ist dies nicht erfolgt? Es erscheint klärungsbedürftig, ob der Heilpraktiker das Medikament selbst hergestellt hat. In diesem Fall hätte eine Anzeigepflicht bei der zuständigen Behörde bestanden. Eine etwaige Gefährdung der Patienten wäre demnach zutage getreten. Hat er eine entsprechende Anzeige bei den Behörden abgegeben, wie haben diese reagiert? Bei der Herstellung in einer Apotheke wäre der Apotheker verpflichtet gewesen, die Rezeptur auf etwaige Risiken hin zu überprüfen. Ist dies hier erfolgt?

Fazit

Da der Sachverhalt noch nicht abschließend bekannt ist, kann keine endgültige Bewertung der Vorgänge in Brüggen erfolgen. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass den Aufsichtsbehörden die erforderlichen Befugnisse zustehen, um etwaige Gefährdungen der Patienten als Folge einer Krebsbehandlung durch Heilpraktiker zu unterbinden. Es besteht kein Erfordernis für weitergehende rechtliche Eingriffsbefugnisse. Wir als Berufsverband bieten den Länder- und Bundesbehörden erneut unsere Hilfe bei einer Verbesserung der aufsichtsrechtlichen Arbeit an.

Düsseldorf,den 29.8.2016 Dieter Siewertsen,

Heilpraktiker Vorsitzender Freie Heilpraktiker e.V.

Neue Leitlinien zur Überprüfung von Heilpraktikern

Mit der Änderung des Heilpraktikergesetzes bzw. der Durchführungsverordnung zum HPG im Zuge der Änderung des Pflegestärkungsgesetzes wurde ein Arbeitsprozess in der Politik angestoßen, der neue Leitlinien zur Überprüfungspraxis der Berufsanwärter notwendig gemacht hat.

Am 22.12.2017 wurden die Leitlinien im Bundesanzeiger veröffentlicht. Hier können Sie die Leitlinien Bundesanzeiger 22-12-17 lesen und sich selbst ein Urteil bilden.

Für Sachsen schätzen wir ein:

Die bisherige Verwaltungsvorschrift zur Durchführung der Heilpraktiker-Überprüfung deckt im Wesentlichen schon seit Jahren den Anspruch der neuen Leitlinien ab. Gegenüber den Leitlinien von 1992 werden auch Kenntnisse in Pharmakologie Gegenstand der Überprüfung. Dies ist auch in Sachsen bereits seit mehreren Jahren durch die Verwaltungsvorschrift der Fall.

Anders als bisher ist die Formulierung, dass der Berufsanwärter keine Gefahr für den einzelnen, individuellen Patienten sein darf. Früher sprachen wir von einer Gefahr für die Volksgesundheit.

Im mündlichen Teil der Überprüfung könnte in Zukunft eine größere Rolle spielen, welche Behandlungsvorschläge der Berufsanwärter für einzelne Indikationen einbringen kann. Von diesen darf keine Gefahr für den Patienten ausgehen.

Gutachten zum Delegationsrecht

Dürfen sektorale Heilpraktiker die Tätigkeit auf einen Kollegen delegieren?

In vielen Seminaren zur sektoralen Heilpraktikererlaubnis auf dem Gebiet der Physiotherapie oder der Podologie entsteht die Frage, ob ein Inhaber der Erlaubnis auf dem eingeschränkten Berufsfeld seine Tätigkeit an einen Kollegen ohne Erlaubnis delegieren darf.

Unser Berufsverband hat diese Frage juristisch prüfen lassen. Hier findet ihr den Volltext des Juristen zu dieser Frage:

StellungnahmeDelegation

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